Mit mehr als 500 Gästen hat TD SYNNEX am 20. Oktober mit „Destination AI – THE EXPERIENCE“ im Deutschen Technikmuseum Berlin den Auftakt zur NVIDIA GTC Berlin 2026 gefeiert. Technologiehersteller, Ecosystem-Partner und Kunden diskutierten über aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz und insbesondere darüber, wie Unternehmen den Schritt von ersten AI-Projekten in den produktiven Einsatz schaffen und aus technologischer Innovation konkrete, skalierbare Geschäftsmodelle entwickeln können.
Neben der notwendigen Compute-Leistung gewinnen insbesondere Datenmanagement, Storage, Security und Governance sowie die erfolgreiche Integration von AI in bestehende Prozesse an Bedeutung. Einen entsprechend breiten Blick auf diese Anforderungen boten die Hersteller-Demopoints, Kurzpräsentationen und insbesondere die Panel-Diskussion des Abends.
Wie groß die Chance ist, gleichzeitig aber auch der Unterstützungsbedarf im Markt, machte auch Craig Smith, VP Data, AI & Applications bei TD SYNNEX Europe, deutlich. Im Rahmen seiner Präsentation stellte er den Destination AI-Ansatz von TD SYNNEX vor. Das Programm setzt von der ersten Orientierung über Enablement und Sales Support bis zur Implementierung und Weiterentwicklung einer AI-Lösung an. In den vergangenen zwei Jahren hat TD SYNNEX nach seinen Angaben europaweit 300 AI Champions aufgebaut, mehr als 10.000 Partner durch die Awareness-Phase begleitet und mehr als 1.000 Partner zu einem AI-Ready- beziehungsweise AI-Expert-Level weiterentwickelt. Hinzu kommen mehr als 40 AI Labs, AI Factories und Cloud-Umgebungen, die Partner unter anderem für Proofs of Concept, Proofs of Value, Enablement und Lösungsentwicklung nutzen können.
Craig machte deutlich, dass für ihn bei AI ein wesentlicher Teil der Arbeit erst nach dem Verkauf beginnt. Entscheidend wäre, dass gemeinsam dafür gesorgt wird, dass Lösungen tatsächlich implementiert, genutzt und anschließend weiterentwickelt werden. Genau dafür wird ein starkes Ökosystem aus Herstellern, Partnern, Technologie und Expertise benötigt.
Ein Schwerpunkt der Panel-Diskussion war die Frage, warum trotz hoher Investitionen noch immer zahlreiche AI-Projekte nicht den Sprung vom Proof of Concept in den produktiven Einsatz schaffen. Die Panelteilnehmer waren sich einig, dass Technologie allein dafür nicht ausreicht. Entscheidend sind ein klar definierter Business Case, eine geeignete Daten- und Infrastrukturstrategie, Security und Governance sowie die Fähigkeit, AI-Lösungen anschließend in der Organisation zu verankern.
Gleichzeitig verändert der Übergang von Training zu Inference die Anforderungen an AI-Infrastrukturen. Im Panel wurde herausgestellt, dass mit zunehmender produktiver Nutzung nicht mehr allein Compute-Leistung im Vordergrund steht. Daten müssen gespeichert, bewegt, verwaltet und schnell verfügbar gemacht werden. Damit werden Datenarchitektur und Storage zu immer wichtigeren Bestandteilen leistungsfähiger AI Factories.
AI ist ein Ecosystem Play
Eine zentrale Botschaft zog sich dabei durch nahezu alle Beiträge des Abends: AI lässt sich nicht isoliert betrachten. Compute, Storage, Datenplattformen, Software, Cloud, Security, Energieversorgung und Kühlung müssen zusammenspielen. Genau darin liegt gleichzeitig eine große Chance für den Channel.
Chuck Tybur, SVP, NVIDIA Partner Network (NPN) formulierte es im Panel entsprechend deutlich: Die gemeinsame Aufgabe des Ökosystems sei es, Kunden möglichst schnell und erfolgreich von der Technologie in die produktive Nutzung zu begleiten. Kein einzelner Partner sei dabei der wichtigste, entscheidend sei die gemeinsame Mission. AI sei eine „once in a generation opportunity“, an der das gesamte Ökosystem teilhaben könne. Er sprach davon, dass wir sie nur dann ausschöpfen werden, wenn das gesamte Ökosystem zusammenarbeitet und Kunden schnell und erfolgreich in die produktive Nutzung bringt.
Am Abschluss des Abends griff diesen Gedanken auch Fabrice Bagniakana, Director Vendor Management AI der TD SYNNEX Europe, auf. Er verwies darauf, dass TD SYNNEX in den vergangenen zwei Jahren eine europaweite Community von AI-Partnern aufgebaut habe. Für die nächste Entwicklungsstufe gehe es darum, AI-Kompetenzen der Partner weiter auszubauen, verstärkt branchenspezifische Ansätze zu entwickeln und die Chancen von AI neben dem Enterprise-Segment zunehmend auch für Midmarket- und SMB-Kunden zugänglich zu machen. Seine zentrale Botschaft: „Nobody wins in AI alone.“
Nach dem Auftakt im Deutschen Technikmuseum setzte TD SYNNEX die Destination AI-Aktivitäten rund um die NVIDIA GTC Berlin am 21. Oktober gemeinsam mit Schneider Electric fort. Mehr als 150 Gäste nahmen an der exklusiven Watch Party im TOR EINS Café teil und verfolgten dort gemeinsam die Keynote von NVIDIA CEO Jensen Huang. Im Anschluss bot das Format Partnern erneut Gelegenheit zum Austausch über die vorgestellten Entwicklungen und ihre Bedeutung für das AI-Geschäft.
Barbara Koch, Senior Vice President & Regional Managing Director der TD SYNNEX DACH, fasst zusammen: „Die Resonanz auf unsere beiden Veranstaltungen in Berlin hat mich wirklich beeindruckt und zeigt, welche Dynamik AI inzwischen in unserem Ökosystem entwickelt. Gleichzeitig stehen wir bei vielen Entwicklungen erst am Anfang: Es entstehen laufend neue Ideen, Technologien und Geschäftsmöglichkeiten. Genau hier setzt Destination AI an. Das Programm entwickelt sich kontinuierlich weiter und gibt uns die Möglichkeit, unsere Partner sehr individuell dort zu unterstützen, wo sie gerade stehen. Entscheidend ist für mich dabei, die richtigen Partner, Hersteller und Kompetenzen an einen Tisch zu bringen und daraus gemeinsam konkrete AI-Projekte und neue Geschäftschancen zu entwickeln.“
TD SYNNEX bedankt sich bei folgenden Partnern, die „Destination AI – THE EXPERIENCE“ unterstützt und mit ihren Lösungen und ihrer Expertise zum fachlichen Austausch beigetragen haben: NVIDIA, Dell Technologies, Seagate sowie Adobe, AWS, Broadcom, Eaton, Galene.AI, Google Cloud, HP, IBM, KIOXIA, Lenovo, Microsoft, NEBIUS, Red Hat, Schneider Electric, Western Digital, MiTAC Computing, Palo Alto Networks, Panduit, Solidigm, Supermicro und Wasabi.

