Nähe zu den Vertriebspartnern wird groß geschrieben – “Made in Bocholt” wird zum Qualitätsmerkmal für Sicherheit und Vertrauen
Ob DECT-Telefone, Tischtelefone oder Systeme für maximale Interoperabilität und größere Reichtweite – Gigaset bietet Telefonie-Produkte für Privatkunden und Unternehmen und ist auch nach der Übernahme durch die V-Tech Holding aus Hong Kong im Jahr 2024 ein großer deutscher Player mit allen Vorteilen einer Fertigung im eigenen Land.
Im Mai war Gigaset deutschlandweit unterwegs auf “Pre World Cup”-Tour – so auch am 28. Mai 2026 in Kaiserslautern im Fritz-Walter-Stadion, besser bekannt als “Betzenberg”.
Diese Event-Reihe bietet den Partnern die Möglichkeit, vor Ort und in ungezwungener Atmosphäre moderne Kommunikationslösungen live zu erleben. Gigaset hat sich zusätzlich mit der FONCloud by Outbox AG, die Cloud-basierte Telefonanlagen anbietet, und mit novalink einen Software-Hersteller im ICT-Markt und Dienstleister im IT-Bereich als Verstärkung mit an Bord geholt. Die Produkte und Business-Lösungen des Schweizer Herstellers sind vor allem im Bereich Alarmierung und Personenschutz angesiedelt, während Outbox Telefonanlagen für Kunden als hochverfügbares Cloudsystem in hochmodernen Rechenzentren in einer ausfallsicheren Umgebung betriebt.
Gigaset arbeitet sehr eng mit dem Channel im Bereich seines Busi-nessportfolios zusammen und vertreibt dieses ausschließlich über Distributoren, Fachhandelspartner, Systemhäuser und Value Added Reseller, wie Viktor Sabelfeld, VP Sales Professional Germany, Austria & UK bei Gigaset, betont: “Daher wird dieser Vertriebskanal kontinuierlich durch uns mit Know-how-Transfer versorgt. Gerade diese Roadshows, so wie wir sie aktuell durchführen, kommen sehr gut an! Wir sind extrem nah an unseren Partnern. Wir schulen vor Ort und in Webinaren, so dass diese sich zertifizieren können. Und ein bedeutsamer Pluspunkt ist unser deutschsprachiger Support! Wir bieten unseren Händlern fundierte Hilfestellung, von simplen Fragen bis zur Unterstützung beim Proof of Concept!”
“Auf den Partner-Events zeigen wir den Resellern neben den Neuheiten im Portfolio auch weitere Geschäftsmöglichkeiten auf, die sie in Zusammenarbeit mit Integrationspartnern vielleicht noch gar nicht für sich entdeckt haben. Nehmen wir als Beispiel die Livealarmierung auf Gigaset-Endgeräten. Mit DECT-Mobilteil und Alarmserveranbindung können beispielsweise dank der willensunabhängigen Alarmierung auch einzelne Personen in Bereichen wie Tanksäuberungen oder Kühlhäusern arbeiten, in denen laut Richtlinien eigentlich immer zwei Mitarbeiter einzuplanen sind. Wir zeigen Optionen für die Händler auf, wie sich unsere Produkte optimal beim Kunden einsetzen lassen”, unterstreicht Christian Lippert, Senior International B2B Marketing Manager bei Gigaset. Christian Schepke, VP Product House Professional, Gigaset Technologies GmbH, sieht in der Bidirektionalität des intelligenten Nachrichten-Managements mit prioritätsabhängiger Signalisierung (AML – Alarming Messaging und Location) für Firmen einen enormen Vorteil in Sachen Prozessoptimierung. So kann über den Alarmserver ein Arbeitsauftrag in Form eines Alarms oder Nachricht an eine bestimmte Personengruppe geschickt werden, diese nimmt durch Quittierung des Alarms den Auftrag an und für alle anderen ist diese Task damit wieder “unsichtbar”. Hier verweist Christan Lippert zusätzlich auf den Bewegungssensor für automatische Alarmszenarien wie Flucht, Sturz und Bewegungslosigkeit und die rote SOS-Alarmtaste. So wird nicht nur der Workflow verbessert, sondern auch der individuelle Schutz für Alleinarbeiter/-innen.

Aktiv dabei auf den Roadshows: Christian Schepke, VP Product House Professional (links) und Christian Lippert, Senior International B2B Marketing Manager bei Gigaset Technologies GmbH, genossen die besondere Atmosphäre in den Stadien, hier in Kaiserslautern beim FCK.
Kommunikation mit Mensch und KI
Einen Ausblick auf die neuen Entwicklungen gibt VP Christian Schepke. So werden die neuen Headsets eines der Highlights sein, die in Verbindung mit Künstlicher Intelligenz einen echten Mehrwert für die Kunden schaffen sollen, vor allem hinsichtlich der Arbeitserleichterung.
“Nehmen wir als Beispiel ein Restaurant. Mit unserer Technologie “CrewPTT” verschickt der Kellner eine Anfrage nach Verwendung einer bestimmten Zutat an die Küche und erhält sofort Rückmeldung, die er dem Gast weitergeben kann. Dabei haben wir von der gehobenen Gastronomie in einem Field Trial das Feedback bekommen, dass die Gäste keine Kopfhörer sehen wollen. Somit bieten wir eine Lösung an, die ähnlich wie ein Security-Headset nur im Ohr sitzt, verbunden mit einem dünnen Kabel. Auch werden die Mikrofonarme extrem kurz sein, damit die Optik nicht gestört wird.”
Auch im Einzelhandel oder im gewerblichen Umfeld punktet die “Push to Talk”-Technologie, da zum Beispiel Produktbestände abgefragt werden können, ohne dass das Personal den Verkaufsprozess unterbrechen muss, um selbst im Lager die Verfügbarkeit des gewünschten Artikels in Erfahrung zu bringen.
Tischtelefone jetzt neu bei Gigaset
Christian Lippert hebt auch einen der wichtigsten USPs der Gigaset DECT-Produkte hervor: Die nachhaltige Skalierbarkeit. “Unsere Hardware muss man niemals austauschen, sie kann über Lizenzen und Produktergänzungen von einer Single- zur Multizellen- bis zur Enterprise-Lösung wachsen.”
Besonders freut sich der Marketing Manager auch über die Erweiterung des Portfolios, so dass nun auch Deskphones beim Bocholter Unternehmen verfügbar sind und in Zukunft auch in Bocholt gefertigt werden – unter anderem auch die professionellen IP-Tischtelefone “Gigaset P850W IP PRO” und das “Gigaset P855BW IP PRO”.
Fertigung in Deutschland bietet Sicherheit und schafft Vertrauen
Überhaupt zeigen sich die Unternehmensvertreter besonders stolz auf ihre Fertigung und das Datenhosting in Deutschland. Mit dem “Datentresor Gigaset”, der für die Verarbeitung und Nutzung von Daten nach DE/EU-Gesetzeskonformität steht, wird der Schutz der Privatsphäre sichergestellt.
“Das Label ‘Made in Germany’ wird gerade aktuell vielerorts wieder sehr wertgeschätzt”, unterstreicht Christian Schepke. Denn trotz der Zugehörigkeit zum Mutterkonzern V-Tech könnten nur Mitarbeiter der Gigaset Technologies GmbH und Kollegen des hundertprozentigen Tochterunternehmens in Polen auf Kundendaten zugreifen. Die Produktion in Bocholt hat einen so guten Ruf, dass sogar Mitel aus Kanada dort produzieren lässt.
Christian Schepke betont noch mal, dass Sicherheit bei Gigaset großgeschrieben wird, denn für das Hauptprodukt, das “Gigaset N870 IP PRO”, ein skalierbares DECT-Multizellen-System, wurde aktuell ein Check durchgeführt, der die Einhaltung aller Vorgaben des Cyber Resilience Acts bestätigt.
Beim Stichwort “N870” berichtet Viktor Sabelfeld über dessen Zertifizierung für Microsoft Teams. Auch zu diesem Thema laufen aktuell Vortragsreihen bei Distributoren, auf denen Gigaset die Reseller informiert und schult. Gigaset bietet nämlich Festnetztelefonie und Unified Communications auf einem Endgerät. Ermöglicht wird dies durch die Integration der Single- und Multizellen-Systeme “N610 IP PRO”, “N770 IP PRO”, “N670/N870 IP PRO” und “N870E IP PRO” in Microsoft Teams.
Aber Gigaset legt nicht nur viel Wert auf die Schulung seiner Händler, sondern sieht auch in deren Feedback einen wichtigen Indikator für ein gelungenes Miteinander. So steht nach unserem Gespräch für Christian Schepke gleich der nächste Termin auf diesem Roadshow-Stopp an: die sogenannten “vertical talks”. Bei dieser Art Gesprächsrunde holt sich der Vice President Rückmeldungen, Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge von den Händlern ab. Ein weiterer Beleg dafür, dass Gigaset ganz nah an und mit der Basis arbeitet – zum Erfolg aller.
Alexandra Ostermann

Im Prinzip ist es egal, welche Telefonanlage dahinter steht, Gigaset geht immer!” <<
Viktor Sabelfeld, VP Sales Professional Germany, Austria & UK bei Gigaset, über die Interoperabilität des Gigaset Professional-Portfolios.

